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Das anschließende Verbleiben auf dem Festzeit, sowie das Anstimmen einiger Lieder ist für viele zum gemütlichen Ritual geworden. Die Folgen dieser schönen Stunden sind meist beim anschließenden Tanzabend (bei freiem Eintritt)  zu bewundern. Erst wenn der Abend weit fortgeschritten ist und der Zeltwirt die Lichter löscht, ergibt sich meistens eine neue Anlaufstelle, wo das feuchtfröhliche Treiben fortgesetzt wird.

 

Kirmesmontag
Tag der Kinder und jungen Schützen

Jetzt macht das frühe Aufstehen fast schon Spaß! Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es zur Kirche und auf den Friedhof geht. Zusammen mit dem neuen Schülerprinzen geht‘s aufs Zelt zur Kinderbelustigung. Bei schönem Wetter sitzt das feiernde Volk draußen auf dem Schroofplatz bei Bier und Postkartenansicht. Wenn dann aber unsere Kirmestäubchen das Zelt betreten, steigt die Stimmung, denn ohne Zugabe und unsere „Welle“ lassen wir sie nicht vom Zelt. Nachmittags wird dann das Zelt geschlossen, und unter dem Kommando unserer Frauen machen wir uns dann auf, die Theken und Getränkestände der Jubilare und geehrten Schützen zu erkunden. Der Prinzenball steht ganz im Zeichen der Jugend. Wenn der Zeltboden wackelt und unsere „Nationalhymne“ (Verdammt lang her...) erklingt, ist auf den Stühlen keiner mehr zu halten.

  

Kirmesdienstag
Tag der Königspaare

Nach dem Königsfrühstück und dem gemeinsamen „Impfen“ (für jeden einen Els... Lecker..) wird dann am Festzelt der neue König ausgeschossen. Auch an diesem Nachmittag ziehen wir wieder durch‘s Dorf und besuchen die Theken des „alten“ und „neuen“ Königs sowie die des besten Schützen

Nach der Krönung am Abend und dem Festzug durch den Ort geht´s ins dicht gefüllte Festzelt. Königswalzer, Fahnenschwenker und der eine oder andere Tanz bringen das Publikum auf Touren.  

  

Der Höhepunkt
Polonaise und Damenparade

Wenn dann so gegen 0.30 Uhr zur Polonaise mit Damenparade aufgerufen wird, sitzt in diesem Zelt keiner mehr. Jeder, der mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Während einiger kurzer Tanzstücke krempeln die Damen den Herren die Hosenbeine bis an die Knie hoch. Mit Nasi-Nasi und Busi-Busi geht es dann in Viererreihen aus dem Zelt heraus. Draußen schenken die Männer ihren Frauen/Kirmesfrauen ein Lebkuchenherz. In das kochende Festzelt wird nun jedes Paar einzeln hereingespielt, und darf sich auf einem Biertisch stehend Küsssssssssssssen

Wenn alle Paare nach diesem herrlichen Schmatzer wieder im Festzeit sind, knien die Männer links und rechts auf dem Boden und die Frauen stellen sich in Viererreihen auf. Nun klopfen die Männer im lauten Takt mit den Händen auf den Boden des Festzeltes, bis dann das Kommando kommt „….erste Gruppe Frei Weg“ und die Damen marschieren im Stechschritt aus dem Zelt. Nach dem die Frauen ihr Können mehrfach gezeigt haben, endet dann die Damenparade mit einer Damenwahl.